Die Geschichte der Schule


 

Es war einmal die „alte“ Zeit, das ist kein Märchen, denn sie liegt jetzt erst ungefähr 40 Jahre zurück. Damals besuchten nach der Grundschule fast 70% eines Jahrgangs die Volksschule, die damals wirklich die Haupt-Schule war, aber erst später so genannt wurde.

Nach dem Schulabschluss absolvierten dann die meisten Schülerinnen und Schüler eine Lehre, um anschließend bis zum Rentenalter in dem gelernten Beruf zu arbeiten. Die Jungen wählten überwiegend „praktische“ Berufe in Handwerk und Industrie („Blaumann“), während die Mädchen eher im Einzelhandel Verkäuferin lernten.

Viele Mädchen begannen aber auch keine Lehre, sie arbeiteten gleich nach der Schule als Hilfskräfte, weil sie, wie die Eltern meinten, später ja doch heiraten und als Mütter ihren Beruf aufgeben würden.

Die damalige Mittelschule, später Realschule genannt, besuchten ca. 15% eines Jahrgangs. Nur Städte und größere Landgemeinden besaßen Realschulen, so dass oft längere Schulwege in Kauf genommen werden mussten.

Viele Realschülerinnen und -schüler strebten nach der Schulzeit kaufmännische Berufe an („Weiße-Kragen-Berufe“), die sie meistens auch bis zur Verrentung ausübten.

 

Die Entwicklung der Realschule
Die Schule von 1977 bis 2003
Die Schule von 2003 bis 2009
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